Die Akademien, die eine Weiterbildung zum geprüften Pharmareferenten (IHK) anbieten, qualifizieren ambitionierte Mitarbeiter für den Pharma-Außendienst und sind damit wichtiges Reservoir für die Unternehmen und Dienstleister der Branche. Welche Auswirkungen sich aus den rahmenpolitischen Veränderungen für diese Bildungsanbieter ergeben (haben), wird hier beleuchtet. Dazu haben wir gesprochen mit:
Mit über 3000 fortgebildeten Teilnehmern ist das BAZ das mit Abstand erfolgreichste Fortbildungsinstitut für Pharmareferenten in Norddeutschland. Als Ausbildungsinstitut für die Pharmaindustrie und den Gesundheitsmarkt wird das BAZ deutschlandweit für seinen hohen Qualitätsanspruch geschätzt.
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Lothar Mayer • Akademie für Pharmaberufe, Hungen
Lothar Mayer leitet die Akademie seit 1987. In dieser Zeit hat er ca. 4000 Pharmareferenten ausgebildet. Nahezu alle haben die Fortbildung zum geprüften Pharmareferenten erfolgreich abgeschlossen und in der Pharmazeutischen Industrie ihre berufliche Heimat gefunden.
Die human care PharmaSchule Mittlerer Niederrhein in Krefeld besteht seit Oktober 2001. Doris Beucker-Tönnes war über 15 Jahre im Pharma-Außendienst tätig. Sie ist die Inhaberin der human care PharmaSchule und Ansprechpartnerin bei allen Fortbildungsfragen.
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Birgit Denzler ist die Leiterin des Pharma-Ausbildungszentrums Köln. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen in Fort- und Weiterbildung für die Pharmabranche. Standort der Schule ist Rösrath. Geboten wird auch eine lernfreudige Atmosphäre mit vielen Möglichkeiten zum Kräftesammeln als Ausgleich für den Lernalltag.
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Frau Dr. Mazetti-Rau hat 1992 das Ausbildungszentrum für Pharmareferenten in Karlsruhe gegründet und ist seit 2001 Geschäftsführerin der PharmaDidact GmbH. Als Wissenschaftlerin und Dozentin war sie an renommierten Forschungseinrichtungen in Heidelberg und Karlsruhe tätig.
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Ein zentrales Thema war bei allen Gesprächspartnern die neue Prüfungsverordnung. Hinsichtlich Rahmenstoffplan, Prüfungsfragen und der grundsätzlichen Ausrichtung auf die Handlungskompetenz wird sie ausdrücklich begrüßt.
Hinsichtlich der Zulassungsbedingungen weist die neue Verordnung allerdings Mängel auf, die möglichst rasch beseitigt werden sollten. Bei der gelebten restriktiven Auslegung der Zulassungsbedingungen für die Teilnahme an der Prüfung scheiden viele sehr geeignete Bewerber aus, die das Zeug dazu hätten, ein kompetenter, akzeptierter Gesprächspartner für den Arzt zu werden.
Hierzu wird auch der Schulterschluss mit der Industrie gesucht, um in Gesprächen mit den verschiedenen IHKs falsche Weichenstellungen zu vermeiden.
Unisono wird auch die Notwendigkeit zur permanenten Weiterbildung im Pharma-Außendienst gesehen. Die Akademien beantworten dies mit Bildungsangeboten zur Gesundheitsökonomie und dem Gesundheitsmarkt. Mit diesen Angeboten richten Sie sich an Pharmareferenten und Gesundheitsberufler, die sich sehr spezifisch weiterbilden wollen. Für die Kunden aus der Industrie können aus den vorhandenen Modulen maßgeschneiderte Bildungsangebote erstellt werden.