eHealth-Kompetenzen – Chancen für Einsteiger und Spezialkräfte

  

eHealth-Kompetenzen - Herausforderung und Chance für Einsteiger und Spezialkräfte

1    Gesundheitsbranche: Innovativer Wandel mit großem Potenzial

Aus- und Weiterbildung spielen in einer Informations- und Wissensgesellschaft eine bedeutende Rolle. Dabei kann man neue Technologien als Instrumente für eine möglichst effiziente und individuelle Weiterbildung sehen, beispielsweise für Wissensmanagement, Informationslogistik oder eLearning.

Daneben fungieren neue Technologien maßgeblich als Motor für den Wandel von klassischen Berufsbildern und das Entstehen neuer Berufe: Europaweit bauen Gesundheits- und IT-Experten gemeinsam eine von überall aus verfügbare, flächendeckende Telematikinfrastruktur (TI) für das Gesundheitswesen auf, welche die Kommunikationsteilnehmer verbindet und über die Informationen und Daten ausgetauscht werden. Neue Anwendungen bewegen sich auf diesen Datenwegen, von der Telemedizin über die elektronischen Patientenakten bis hin zu Monitoring-Services für Patienten oder Pflegebedürftigen. Den Zugriff auf die digitalen Netze ermöglicht die elektronische Gesundheitskarte bzw. der elektronische (Heil-)Berufsausweis. In der neuen vernetzten Gesundheitswelt werden rund 80 Millionen Versicherte mit einer solchen Karte ausgestattet. Über die TI werden fast 188.000 Ärzte und Zahnärzte, 22.000 Apotheken, mehr als 2.000 Krankenhäuser und etwa 300 Krankenkassen sowie rund 50 weitere Gesundheitsberufe Daten und Informationen auf elektronischem Wege austauschen. Die Dimensionen der Möglichkeiten für Kommunikation und Datenaustausch sind also beträchtlich, weshalb die Informations- und Kommunikationsindustrie ein enormes Wachstum erlebt. Nicht nur neue Marktsegmente, sondern neue Märkte mit neuen Produkten und neuen Services entstehen, für die hohe Wachstumsraten prognostiziert werden. „eHealth“ heißt das Zauberwort. eHealth-Anwendungen und Services ermöglichen letztendlich die intensivere Verknüpfung der Beteiligten im Gesundheitswesen (Forschung, Entwicklung, Anwendung) sowie das breite Ausschöpfen des medizinischen Wissens mit stärker serviceorientierten Versorgungsangeboten.

Daher sind die Folgen der aktuellen Entwicklungen weitreichend. Die Herausforderung betrifft alle Beteiligten in der Gesundheitsversorgung und besteht darin, nicht nur über die Einsatzmöglichkeiten neuer Anwendungen Bescheid zu wissen, sondern souverän und fehlerfrei mit ihnen im Arbeitsalltag umgehen zu können.

Hier sind Experten mit „eHealth-Kompetenz“ gefragt. Und zwar in allen Bereichen: Auf der einen Seite werden diese Experten für Entwicklungs- und Vertriebsaufgaben in der Industrie und für industrienahe Dienstleistungen benötigt, auf der anderen Seite sind aber auch die klassischen Gesundheitsberufe begehrt: Ob Gesundheitswissenschaftler oder Gesundheitswirt, ob Arzt, Krankenschwester, Apotheker, Arzthelfer, Rettungssanitäter oder andere therapeutische Berufe, ob Anwender oder Entscheider – ein grundlegendes Telematikverständnis wird zukünftig jeder im Gesundheitswesen mitbringen müssen. Dazu zählt ein technisches, idealerweise anwendungsorientiertes Basiswissen sowie praktisches Wissen zum Datenschutz. Fundierte Kenntnisse im Umgang mit dem PC, Medienkompetenz, Internetkenntnisse etc. werden als selbstverständlich vorausgesetzt. Gerde gesundheitswissenschaftliche und -ökonomische Denkweisen / Blickwinkel sind von Vorteil. Durch die zunehmende Vernetzung im Gesundheitswesen werden darüber hinaus Skills wie Kommunikationsstärke, hohe Flexibilität aufgrund ständig neuer Themen sowie die Selbststeuerungsfähigkeit eine hohe Bedeutung erhalten.

Fundiertes Know-how zu den aktuellen Veränderungen im Gesundheitswesen betrifft nicht zuletzt auch Krankenhausdirektoren, IT-Entscheider, Controller, niedergelassene Ärzte und selbständige Berufe. Das frühzeitige Erkennen von Trends und die Zukunftssicherheit bei Investitionsentscheidungen sind zwei wesentliche Faktoren für eine umfassende Entscheidungsgrundlage, etwa für die Prozessoptimierung im Krankenhaus, die Vermarktung medizinischer Leistungen, die Auswahl geeigneter Mitarbeiter, Kooperationspartner oder Dienstleister sowie für den Aufbau einer nachhaltigen IT-Infrastruktur und der damit verbundenen individuellen Vernetzungsstrategie.

2    Kluft zwischen Bedarf und Qualifikation

An den klassischen Arbeitsplätzen wird es Software bzw. Geräte geben, mit denen Informationen und Daten erfasst, verwaltet oder aufgerufen werden können. Der Trend geht in Richtung papierloses, einrichtungs- sowie sektorübergreifendes Datenmanagement – und zwar für alle Prozesse. Dies ist nicht nur eine technische sondern insbesondere eine organisatorische Herausforderung mit dem Ziel, innovative Formen der eigenen Arbeit und der Zusammenarbeit möglichst komfortabel zu gestalten.

2.1    Technische Kompetenzen – Informatiker, Ingenieure und andere technische Berufe

Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ist nach Angaben der Bundesregierung das weltweit größte IT-Projekt. Via TI werden die verschiedenen Komponenten (Rechner, Kartenlesegeräte, elektronische Karten usw.) über sichere Verbindungen in völlig neuen Konstellationen vernetzt. Zum Aufbau dieser technischen Infrastruktur ist Spezialwissen gefordert, das sich zusätzlich zu den üblichen Soft- und Hardwarekenntnissen auf den Aspekt der Anschlussfähigkeit zwischen IT-Systemen, der sog. Interoperabilität von Schnittstellen, richtet. Hier sind Kenntnisse nationaler und internationaler Standards (z.B. HL7, DICOM) wichtig, um die Zukunftsfähigkeit von Entwicklungen, Systemen und auf die TI aufsetzenden Services und Produkten sicherzustellen. Zudem sind Konzepte für den Datenschutz elementar. Aufgrund der hohen Dynamik und dem besonderen Potenzial des Telematikeinsatzes im Gesundheitswesen sind an vielen Stellen völlig neue (Teil-) bzw. (Integrations-)Lösungen zu erwarten. Hier sind medizinische Informatiker ebenso gefragt wie Gesundheitsexperten mit technischem Verständnis.

2.2    Anwender mit organisatorischen und kommunikativen Kompetenzen - Neue Berufsbilder

Entlang vernetzter Versorgungsketten entstehen in der Healthcare-Industrie sowie im Gesundheitswesen vielfältige Möglichkeiten, Zusammenarbeit neu zu organisieren und Prozesse effektiv zu managen. Chance für Kompetenzen, die interdisziplinäre Perspektiven einbringen und Wandel unterstützen: Pflege- und Gesundheitswissenschaftler, Gesundheitskommunikationswissenschaftler, Ausbildungsberufe (Arzthelferin, Krankenschwester, Pflegekraft etc.) als Informationsmanager, Fachkräfte für elektronische Praxiskommunikation, Telemedizin-Assistenten, Fachkraft für elektronische Archivierung / Dokumentation usw. Der Akzent auf die Gesundheits- und Pflegetelematik schafft zudem neue Arbeitsplätze in integrierten Versorgungsnetzen, medizinischen Versorgungszentren, in telemedizinischen Servicezentren oder in sog. Servicezentren Informationstechnologie. Auch auf Seiten der Gesundheitswirtschaft werden spezialisierte Kräfte gebraucht, um Anwendungen für Nischen, die durch geschickte Verzahnung entstehen, zu erforschen, zu entwickeln oder zu vertreiben (z.B. Monitoring-Software für chronisch kranke Menschen, Logistik-Lösungen für medizinische Verbrauchsartikel, gesundheitsbezogene Konzepte für die Wohnungswirtschaft).

3    eHealth-Spezialisten gesucht: Klassisches Rekruiting häufig erfolglos

Aus den genannten Gründen kann es nur folgerichtig sein, die Digitalisierung und Vernetzung des Gesundheitswesens frühzeitig in der Ausbildung der Gesundheitsberufe zu berücksichtigen und dort auf die neuen Qualifikationen und Berufsbilder einzugehen. Die besonderen Anforderungen an die eHealth-Kompetenzen erfordern eine bestmögliche Spezialisierung in Form von interdisziplinären und praxisnahen Ansätzen.
Doch schon heute ist die Nachfrage des boomendes Marktes so groß, dass Personalern das Rekruiting entsprechender Qualifikationen wie die Suche nach der Nadel im Heuhafen scheint. Klassische Maßnahmen gehen im Vergleich zu herkömmlichen Qualifikationsprofilen mit unverhältnismäßig hohen Kosten einher und zeigen selten den gewünschten Erfolg.

Eine Anzeige im Sinne von „Unternehmen sucht Mitarbeiter für eHealth-Projekte“ funktioniert  angesichts der gewünschten hohen Spezialisierung selten, so die Erfahrung des ZTG, das mit innovativen Projekten und Beratungsthemen rund um die Gesundheits- und Pflegetelematik aktiv ist. Das Kompetenzzentrum sucht ausschließlich für diesen sehr speziellen Markt laufend Human Ressources – und das seit nunmehr fast 10 Jahren. Wird heute der Fachkräftemangel immerhin beklagt, so wird sich die Lage nach Einschätzung von ZTG noch dramatisch zuspitzen, da die entsprechende Orientierung während des Studiums z.B. bei Medizin- oder Diplominformatikern extrem selten ist.

3.1    Schulungsangebote: Das Wissen um Gesundheitstelematik fördern!

Weiterhin ist festzustellen, dass sich Schulungsangebote und Fortbildungen vor allem auch an der Basis der Anwender nur schleppend etablieren – obwohl der Bereich eHealth gefragter denn je ist. Darauf aufbauend konzipiert ZTG Fortbildungen für Fachkräfte bzw. akademische Berufe zum Telematik-Assistenten bzw. Telematik-Manager. Das Kompetenzzentrum bündelt mit diesem Angebot Schulungs-, Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen zum gesamten eHealth-Spektrum in Deutschland. Von Patienten über Arzthelferinnen bis hin zu niedergelassenen Ärzten, Managern oder IT-Experten – ZTG bildet alle Gesundheitsberufler in Form von Tagungen, Schulungen, Workshops und Seminaren aus und weiter. Der besondere Ansatz dabei: Im Auftrag der Landesregierung Nordrhein-Westfalen entwickelt und organisiert das Telematikzentrum die eHealth Academy der Initiative eGesundheit.nrw. Ziel dieser eHealth Academy ist es, die Akteure im Gesundheitswesen gezielt, aktuell und in Abhängigkeit des Themas entweder breit angelegt oder tiefgehend zu informieren, so dass Telematik ihren maximalen Nutzen entfalten kann.

In Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe KVWL hat die ZTG GmbH beispielsweise ein Schulungsprogramm für Arzthelferinnen und medizinische Fachangestellte entwickelt. Das Konzept ist von der Ärztekammer Westfalen-Lippe akzeptiert und in das Programm der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung aufgenommen worden, erfolgreiche Teilnehmer erhalten das Zertifikat „Fachkraft elektronische Praxiskommunikation“ der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Die Fortbildung beinhaltet insgesamt fünf Module:

1. „Computergestütztes Praxismanagement“
2. „Office-Anwendungen in der Arztpraxis“
3. „Computergestützte Kommunikation und die elektronische Gesundheitskarte“
4. „Praxismarketing“
5. „Disease Management Programme“.

Nicht nur die Inhalte, auch das Fortbildungskonzept setzt auf den Einsatz neuer Technologien: Ausgewählte Teile werden im Rahmen eines Blended Learning-Ansatzes in Form von eLearning-Modulen mit kombinierten Präsenzveranstaltungen angeboten. eHealth-Experten führen die Lehrveranstaltungen durch, das Modul 3 zum Umgang mit der neuen elektronischen Gesundheitskarte und den damit verbundenen Anwendungen und Grundlagen lehrt ZTG selbst. Besonderes Highlight: Der Besuch des Projektbüros eGesundheit.nrw, um den Teilnehmern Einblicke in die Organisation der NRW-Modellregion zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte aus nächster Nähe zu geben. Am 29. Oktober 2008 startet das nächste Fortbildungsprogramm „Fachkraft elektronische Praxiskommunikation“. Interessierte Arzthelferinnen können sich schon jetzt bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe informieren und anmelden (Herr Ellers 0251 929 2217, christoph.ellers@aekwl.de). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Fortbildung richtet sich insbesondere auch an Arzthelferinnen, die nach längerer Pause in ihren Beruf zurückkehren möchten. Gerade diese Berufsgruppe steht vor der Herausforderung, ein neues, verändertes Berufsbild vorzufinden, das insbesondere durch die elektronische Kommunikation in der Praxis geprägt ist. Anstelle der Verwaltung per Karteikarte und Arztbrief auf Papier müssen zukunftsfähige Mitarbeiter heute das Datenmanagement von der eMail bis hin zur elektronischen Gesundheitskarte beherrschen. Nach dem Motto „Spezialisierung schützt von Erwerbslosigkeit“ vermittelt die Schulung diese Anforderungen an veränderte Tätigkeitsbereiche insbesondere auch an Berufsrückkehrerinnen oder ältere Arzthelferinnen.

An IT-Spezialisten im Gesundheitswesen adressiert ZTG regelmäßig Fortbildungen: Expertenseminare in Kooperation mit der Standardakademie zu Themen wie „XML anwenden und verstehen“, in Kooperation mit der Ringholm GmbH zu HL7-Themen und in Kooperation mit weiteren Referenten zu verschiedensten innovativen IT-Ideen und IT-Themen werden über das Jahr verteilt angeboten.

3.2    Karrieremotor: Wissenstransfer und Vernetzung für eHealth-Spezialisten

Tagungen zu gesellschaftspolitisch aktuellen Themen wie „Telemedizin: Strategien für NRW“ (Mai 2008) richtet ZTG im Rahmen der eHealth Academy aus. Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen unterstützt den Aufbau eines flächendeckenden Angebots telemedizinischer Versorgung. Um den in im Alltag dringend benötigten Wissenstransfer zu ermöglichen, gestaltet ZTG auch im Rahmen von Messen Kongressprogramme, moderiert Workshops und bietet Veranstaltern fachliche Beratung für die Auswahl von Fortbildungsthemen. Am 16. Oktober 2008 haben Besucher der Düsseldorfer Messe „RehaCare International“ beispielsweise die Möglichkeit, den Kongress „Wohn(t)raum - Selbstbestimmtes Wohnen mit Service und Technik in allen Lebensphasen“ und dem vom ZTG gestalteten und moderierten Teil „Rehabilitation und Pflege zu Hause: Technik für den Menschen“ wahrzunehmen. Workshops und Informationsveranstaltungen zu allen Themenbereichen der Telematik und insbesondere der Telemedizin bietet ZTG regelmäßig in Zusammenarbeit mit Referenten aus der eHealth-Szene an. Diese Konferenzen bieten zudem eine gute Plattform für fachlichen Austausch und die Möglichkeit für Networking der Teilnehmer unter einander und mit den Referenten. Veranstaltungshinweise enthalten der monatlich erscheinende ZTG-Newsletter und die ZTG-Veranstaltungsseiten. Im Internetauftritt des Kompetenzzentrums (www.ztg-nrw.de) erhalten Besucher weiterhin kostenfrei Vortragsfolien von Referenten aus dem breiten Spektrum der ZTG-Veranstaltungen, von beispielsweise „Telemedizin auf Reisen“ über „Teleradiologie“ bis hin zu gesundheitspolitischen Themen. In näherer Zukunft plant das ZTG den intensiven Ausbau von Schulungen im gesamten Bereich der Telemedizin unter Einbeziehung von eLearning, beziehungsweise Blended Learning-Elementen.

3.3    Training-on-the-Job veredelt: Vermittlungsangebot für ZTG-Fachkräfte

Um gut qualifizierte Kräfte bestmöglich auf die komplexen Anforderungen der Telematik für das Gesundheitswesen vorzubereiten, verfolgt ZTG für sich den Ansatz der Kombination von Praxis und Fortbildung. Würde man dieses Konzept übertragen, bedürfte es einer Stelle, die vornehmlich Berufsanfänger durch Training-on-the-Job zuzüglich einer weitergehenden fachlichen Qualifizierung zum veritablen eHealth-Experten formt.

Dieses ZTG-Konzept zielt darauf, auf Basis der Kompetenz der ZTG auf dem Gebiet von eHealth das entsprechende Personal fit zu machen. Für Arbeitgeber wäre dies eine interessante Perspektive, zügig die laufenden innovativen Projekte zu besetzen – und für Arbeitnehmer die einmalige Chance, den Grundstein für die eigene Karriere zu legen. Da ZTG in Ermangelung vorhandener spezieller Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt mit einer solchen Form des Coachings bereits seit 10 Jahren sehr gute Erfahrungen macht, wird das Unternehmen perspektivisch ein nachhaltiges Konzept erarbeiten, mit dem dieses erfolgreiche Vorgehen institutionalisiert werden könnte.

Dann könnte über den verfügbaren Fachkräftepool des Kompetenzzentrums, trotz zunächst begrenztem Volumen, nahezu garantiert werden, einen geeigneten eHealth-Experten zu finden. Denn das Kompetenzzentrum bietet seinen Mitarbeitern in Ergänzung zu diesem speziellen Trainee-Programm attraktive Arbeitsplätze in interdisziplinären, dynamischen und erfolgsorientierten Teams – inmitten der Zukunftsprojekte des Gesundheitswesens und für namhafte Auftraggeber. Aktiv an der Schnittstelle zwischen Industrie, Selbstverwaltung, Forschung und Politik, ermöglicht ZTG als bundesweit einzigartiges Kompetenzzentrum dabei außergewöhnliche Einblicke in einen attraktiven Wachstumsmarkt. Spannende Beratungsaufträge sowie interessante und innovative Projektarbeit sind dabei Alltag. ZTG zählt zu den TOP-Arbeitgebern im Bereich IT und eHealth, jeder gut qualifizierte Mitarbeiter wird ein erfolgreicher Teil des weitreichenden ZTG-Expertennetzes. Der erfolgreiche Absolvent dieses Trainings erhält also zusätzlich zu seiner Basis-Qualifikation (Medizin-Informatiker, Gesundheitswirt, Gesundheitskommunikatoren, Gesundheits- und Pflegewissenschaftler, Gesundheitsökonomen) a) Berufserfahrung durch ein- bis zweijährige Mitarbeit in Projekten und b) eine strukturierte eHealth-Fortbildung zum Telematik-Manager, anerkannt durch die Gremien der ZTG. Die Inhalte dieses Curriculums Telematik-Manager sind schon weitgehend fertiggestellt. Das organisatorische Modell ist ebenfalls weit fortgeschritten und die Basis für die berufliche Qualifizierung durch Mitarbeit am ZTG ist vorhanden. ZTG könnte damit einen Teil der dringend benötigten Kompetenzen am Markt bedienen.

Vor einer klassischen Personalsuche könnte also zukünftig jeder eHealth-Arbeitgeber oder Projektträger bei ZTG anfragen, ob entsprechende Ressourcen vermittelt werden können. Die Inanspruchnahme dieser ZTG-Leistung sollte in Summe günstiger sein als herkömmliche Rekruiting-Maßnahmen.


4    Fazit: eHealth-Experten fehlen im deutschen Arbeitsmarkt

Der Bedarf an IT-Kräften mit der Spezialisierung auf die Telematik im Gesundheitswesen wird weiter steigen. In Anbetracht der skizzierten Möglichkeiten und Einsatzbereiche ist der Erwerb dieser Zusatzqualifikation eine sinnvolle Ausrichtung, die vielfältige Karrieremöglichkeiten im In- und Ausland eröffnet. Leider zeichnet sich aktuell ein zunehmender Fachkräftemangel ab, zu wenige junge Menschen werden in ihrer Ausbildung entsprechend qualifiziert. Da sich weiterhin Defizite in der Fort- und Weiterbildung feststellen lassen, ist mit einer schnellen Kompensation durch die klassischen Bildungsträger nicht zu rechnen. ZTG tritt daher mit verschiedenen Angeboten dieser Entwicklung entgegen und teilt sein Wissen als Kompetenzzentrum in diesem Zukunftsbereich – für die erfolgreiche Verbreitung von eHealth-Anwendungen.



Autoren
Beatrix Reiß, M.A., Leiterin Organisation und Vertrieb
Dipl. Math. Dr. Jennifer Meyer, Schulungsmanagerin


Kontakt
ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH
Campus Fichtenhain 42
D-47807 Krefeld
Deutschland
Tel.: + 49 (0) 21 51 / 8 20 73 - 11
Fax: + 49 (0) 21 51 / 8 20 73 - 30
www.ztg-nrw.de

Aktuelle Neuigkeiten und Informationen rund um die Themen und Veranstaltungen der ZTG GmbH können unter www.ztg-nrw.de >> Newsletter bezogen werden.


Anzeigen
Berufe fürs Leben